TRAINICO begrĂĽĂźt das Ministerium fĂĽr Wirtschaft und Energie

Wildau, 20.05.2015. TRAINICO begrüßt auf dem Campus Wildau hochrangige Vertreter der Landespolitik Brandenburg. Zu Besuch waren der Minister für Wirtschaft und Energie Brandenburg Albrecht Gerber (SPD) und die Landtagsabgeordnete Tina Fischer (SPD) sowie der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs-gesellschaft Dahme-Spreewald, Gerhard Janßen.


Bei dem gut zweitstündigen Treffen informierte der CEO der TRAINICO GmbH, Ralf Kendzia, über die deutschlandweit einzigartige Ausbildung im Luftfahrtbereich, wie sie TRAINICO anbietet sowie über Herausforderungen in Fragen der zukünftigen Fachkräftesicherung für die Region. Konkret ging es u.a. um die Personalpolitik für den zukünftigen Flughafen Berlin-Brandenburg BER. Die am Flughafen agierenden Unternehmen und Handlingagenturen sind bei den Personalbedarfsmeldungen an die Arbeitsagenturen und Jobcenter – entgegen dem eigentlichen Bedarf – aufgrund ungeklärter Konzessionsvergaben zurückhaltend. „Dabei ist der wachsende Bedarf an Fachkräften mit der Eröffnung des BER gerade im Bereich der Flugzeugabfertigung, aber auch in der Wartung und Instandhaltung absehbar“, sagt Kendzia. „Die Zeit sollte jetzt genutzt werden, um in eine qualifizierte Ausbildung zu investieren, damit die Fachkräfte termingerecht mit der Eröffnung des Flughafens BER einsetzbar sind. Wird diese Chance verpasst, besteht die Gefahr, dass der Flughafen hinter seinen Kapazitäten zurückbleibt, da das Volumen der Passagier- und Flugzeugabfertigung nicht mit der bestehenden Mitarbeiterzahl bewältigt werden kann“, warnt Kendzia.

Weiterhin wurde über die Frage diskutiert, Flüchtlingen in Deutschland nicht nur Sicherheit, sondern auch eine berufliche Perspektive zu eröffnen. Mit komprimierten Qualifizierungsmaßnahmen, wie die fünfmonatige Fortbildung zum Gepäcksortierer, wird Menschen in kürzester Zeit die Möglichkeit gegeben, den Sprung in den Arbeitsmarkt zu schaffen. Da TRAINICO für den konkreten Bedarf von Unternehmen ausbildet, werden bis zu 90% der Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss einer Maßnahme übergangslos eingestellt. Einig waren sich die Diskussionspartner darüber, dass man bei der Bewältigung der behördlichen Auflagen, wie sie beispielsweise durch die Ausländerbehörde oder Jobcenter gegeben werden, zusammen arbeiten müsse. Nur auf diese Weise kann auf die Herausforderungen der aktuellen Lage schnell reagiert und ein positives Beispiel gesetzt werden.

Station des Besuchs war auch die TRAINICO Lehrwerkstatt. Sie zählt mit ihrem umfangreichen Triebwerkshop zu den bestausgestatteten Ausbildungsstätten für technische Berufe der Luftfahrt. Auf einer Fläche von 1.500 qm können spezifische Probleme der Avionik und Mechanik für nahezu alle Flugzeugtypen und Hubschrauber demonstriert und nachvollziehbar gemacht werden. Im Gespräch mit den Erstauszubildenden der TRAINICO überzeugten sich die Gäste von der hohen Qualität der Ausbildung und zeigten sich beeindruckt von der realen Ausbildungsatmosphäre der Werkstatt.

CEO der TRAINICO, Ralf Kendzia, erläutert im Gespräch die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche duale Erstausbildung

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